Anuschka stammt von den allerersten beiden Schwarzen Terriern ab die nach Deutschland importiert wurden ( Kim Boy und Gipsy ). Von diesen beiden deutschen Ur- Russen gibt es kaum noch Nachfahren, die aktiv in der deutschen Zucht eingesetzt werden. Es ist ja auch schon einige Jahre her, daß diese beiden Tiere nach Deutschland kamen.
Die Situation der Hüften, auf deren Gesundheit im KFT sehr viel Wert gelegt wird, war zum damaligen Zeitpunkt noch recht instabil. Mit dem geringen Hundepotential, daß damals in Deutschland zur Zucht zur Verfügung stand, waren hier die Möglichkeiten zur Verbesserung und Selektion auch noch sehr begrenzt. Die Ergebnisse der Auswertungen der ersten Würfe lagen damals nicht besser als im mittelprächtigen Bereich.
Mit Anuschka bekam ich eine Hündin, bei der schon etliche der vorhergegangenen Generationen im KFT geröntgt waren, und als zuchttauglich ausgewertet wurden. Das war ein vorzüglicher Grundstein zur Gründung unsere Zucht.
Es ist auch heute immer noch eine Seltenheit, so viel über vorangegangene Generationen zu wissen.
Viele Elterntiere der Hunde, die zur Zeit in Deutschland stehen, sind noch importiert worden. Über die Vererbungsqualitäten derer Ahnen weiß man häufig nichts. Bei jedem Importhund ist es ein langer, mühsamer Weg die Vererbungseigenschaften des jeweiligen Tieres zu erforschen. Schlüssige Daten erhält man manchmal erst Generationen später.
Aus Anuschkas Linie war mir da schon einiges mehr bekannt. Ich wußte, daß die Hunde aus dieser Linie z.B. ein super Pigment vererben. Es gab wenig Grau im Haarkleid dieser Hunde und die Augen, so wie Lefzen waren sehr schön dunkel. Außerdem waren die Augen immer perfekt mandelförmig und wahnsinnig ausdrucksvoll.
Außerdem schien es in dieser Linie so gut wie keine Zahnfehler zu geben. Lauter wunderbar korrekte Scherengebisse mit schönen, großen Zähnen fand man dort.
Dann war da noch das Temperament !!!!!