Unser Fratz



Franzie ( Like A Kiss Of Cream Vom Schweizerhof )
HDF A 2 / PL 0
unser Irish Soft Coated Wheaten Terrier
Ch. Gealic- Wheaten`s Flying Dutchman x Ch. Jessica Vom Schweizerhof

geb.: 28.05.2001
Größe: 50 cm
Aussehen , kräftige, grosse Hündin, dem typischen Rassebild in allem entsprechend, mit dem standardgerechten, typisch irischen Haarkleid und einer optimalen, ausgeprägten Weizenfarbe.




AHNENTAFEL AHNENTAFEL


Errungene Titel :

Jugendchampion KFT
Deutscher Champion KFT




Franzie, der Fratz, Fratzilein, unser Möhrchen.




Franzie ist :
Unser Sonnenschein, Pausenclown, Spassvogel, unser Kindermädchen und der Animateur für die gesammte Russenbande.
Kurz und gut, Franzie ist einfach genial, goldig, fratzig und unentbehrlich.




Warum einen Irish Soft Coated Wheaten Terrier zu den Schwarzen Terriern dazu ?

Schon als wir vor Jahren auf Ausstellungen unsere ersten Soft Coated Wheaten Terrier gesehen haben, fanden wir diese Rasse sehr reizvoll und sie fiel uns auf. Nicht zuletzt wahrscheinlich deshalb, weil sie doch etwas wie blonde Minirussen aussahen mit ihrem langen, leicht gewellten Fell und der doch ähnlichen Frisur.

Damals, noch ganz im Aufbau unserer Russenzucht begriffen, blieb es bei dem positiven, optischen Eindruck mit dem geistigen Vermerk " Schöne Rasse, wirklich hübsch und interessant."

Offensichtlich sind Geschmäcker hier doch ähnlich, denn nach und nach bekamen immer mehr Bekannte und Kollegen aus der Schwarzen Terrier Szene so einen kleinen Wheaten zu ihren grossen Schwarzen dazu.
Von mehreren Seiten hörte ich, wie toll es mit den Russen und den Wheaten harmoniert und die Kollegen, mit denen ich guten Kontakt pflegte und die einen Wheaten in ihrem Rudel besitzen, waren und sind alle begeistert von der Kombination.

Trotzdem, wenn ich etwas anfange, dann bin ich mit Leib und Seele dabei und dann investiere ich auch meine ganze Kraft und Energie in diese eine Sache und das war eben immer noch der Aufbau unserer Russenzucht.

So vergingen noch einige wheatenlose Jahre.
Unsere Russenzucht etablierte sich, Zuchterfolge stellten sich ein und das Rudel wuchs und wurde komplett. Alles läuft hier mittlerweile bestens.

Ende des Jahres 2000 behielten wir uns aus Anuschkas Wurf unsere kleine Elli, die unser Rudel für die nächsten Jahre komplettieren sollte.
Mit unserer lebhaften Elli im Hause merkten wir so richtig, dass hier ein ebenso temperamentvolles Gegenstück fehlte, denn die erwachsenen, gesitteten Schwarzen konnten mit Ellis Temperament so gar nichts mehr anfangen und, man merkte es, Elli war nicht ausgelastet, ihr fehlte etwas.

Noch einen Junghund behalten kam nicht in Frage, denn unser Rudel war hinreichend komplett !!

Aber
...... wie wäre es denn mit einem Hund, der ein ewiger, temperamentvoller Spielkamerad bleibt ??
....Wie wäre es mit einem Hund, der auch für kommende Russenkinder hier im Hause ein Kumpel und auch auf Dauer zu temperamentvollen Spielen aufgelegter Kollege wäre ??

.... wie wäre es mit einem Hund, der nur mittelgross wird, sein Temperament bis ins hohe Alter behält und der vom Platz her nicht weiter auffällt. Eben mit einem Hund, den man prima als Spiel, Kuschel, Schmusefaktor mit ins Rudel aufnehmen könnte, einfach so zum Spass ??

Könnte man sich nicht als Luxus so einen Funhund gönnen ? Die Futterkosten wären ja schliesslich auch nicht so hoch wie bei den grossen und ausserdem.... man gönnt sich ja sonst nichts. Nach langen Beratungen und gründlichem Abwägen des Für und Wider siegte ich mal wieder und konnte mein Männlein überzeugen.

Nun gut, ich hatte meinen Petermann also so weit. Ein bis mittelgrosser Spasshund durfte zu uns kommen. Er sollte ihm willkommen sein.
Was lag da näher als direkt an die Rasse zu denken, die mir schon vor Jahren aufgefallen war und mir so gut gefallen hatte.
An ausreichende Informationen bezüglich der Irish Soft Coated Wheaten Terrier zu kommen war als KFT Mitglied nicht schwer und nachdem wir uns ausführlich schlau gelesen hatten und die Eignung dieser Rasse für uns geprüft hatten, war die Entscheidung gefallen.
Mit Genehmigung und Zustimmung meiner besseren Hälfte stand nun fest, ich durfte einen Wheaten haben.

franzie !

Als wir Ende des Jahres 2000 damit begannen, uns intensiv nach einem geeigneten Züchter umzusehen, merkten wir sehr schnell, dass dieses ein gar nicht so einfaches Unterfangen war. Gerade zu dieser Zeit stellten viele renommierte Züchter wohl teilweise aufgrund der verstärkten Interessentennachfrage ihre Zucht von dem ( laut Rassestandard gewünschten ) irischen Typ um, auf den immer mehr in Mode kommenden amerikanischen Typ.


ICH MÖCHTE AN DIESER STELLE KURZ DEN UNTERSCHIED ERLÄUTERN.:



Was die Anatomie der Wheaten Terrier vom amerikanischen Typ angeht, so ist dieser Typ knochenstärker und kompakter, meist auch kürzer im Rücken als der irische Urtyp. ( Dieser Umstand dient vielen Züchtern als willkommene Begründung für den Richtungswechsel der Zucht ).Der Irische Typ ist wirkt oft etwas langgestreckter, eleganter, da nicht so kräftig und kompakt, jedoch trotzdem sehr solide und stark gebaut.
Der Wheaten vom amerikanischen Typ, der vom Haarkleid her eine oft wollig und wattige Struktur aufweist, sieht zwar sehr apart aus, ( vor allem bei den Welpen der Irish Soft Coated Wheaten Terrier , die mit solchem amerikanischen Fell aussehen wie die kleinen Bären ) jedoch gilt dieses Haarkleid im Standard der Wheaten Terrier als Rasseuntypisch und als grober Fehler.
Der Wheaten vom irischen Typ verfügt über ein leicht gewelltes Haarkleid mit goldenem ( weizenfarbigem ) Glanz und ohne Unterwolle, deren Vorhandensein einen groben Fehler ausmachen würde. Als Welpen sehen die echt irischen Typen fast aus wie Welpen der Irish Terrier, so kurzhaarig und glatt.


Warum einen Irish Soft Coated Wheaten Terrier vom irischen Typ ?

Oftmals wird darüber gestritten, welche der beiden Zuchtrichtungen über die bessere Gesundheit verfügt. Darüber würde ich mir kein Urteil erlauben. Auch über eventuelle Wesensunterschiede kann ich nichts sagen.
Mir war nur ebenso klar wie wichtig, ich wollte genau so einen Hund, wie er im Standard der Irish Soft Coated Wheaten Terrier beschrieben war.
Vom äusseren Erscheinungsbild, dem drahtigen Körperbau dem man die Power schon ansieht, über das phantastische Haarkleid mit der seidigen, Gold glänzenden, leicht gewellten, Struktur, an dessen Glanz und Anmut das des amerikanischen Typ nie ankommen wird, über das Wesen, das Temperament, die ganze Art und Erscheinung, es sollte und musste ein "echter" Irish Soft Coated Wheaten Terrier sein !
Für mich ebenso wichtig, wie die Optik des Hundes ist das Wesen. Hier konnte ich wie vorher schon erwähnt nicht beurteilen, ob es Unterschiede zwischen den "Iren" und den "Amis" gibt. Da es aber eben genau der im Standard beschriebene Hund sein sollte, kam auch aus diesem Grund um hier sicher zu gehen nur ein "Ire" in Frage.
Die Entscheidung war also auch was diese Frage angeht gefallen. Kommen wir jetzt wieder zur Welpensuche.


Ich war nie verbohrt und neuem gegenüber immer offen. Aus diesem Grund war für mich nicht die Hauptpriorität einen absolut reinblütigen Iren zu bekommen. Hier erschien mir das Argument logisch und einleuchtend, hin und wieder die Ahnenreihe durch einen Wheaten vom amerikanischen aufzufrischen um dadurch die gute Gesundheit der irischen Typen zu erhalten.
Mir war und ist die Erhaltung des irischen Typs sehr wichtig. Jedermann weiss jedoch, dass zuviel Linien,- bzw. Inzucht auf Dauer eine Rasse sehr schädigen kann.


Nun hiess es also einen Züchter zu finden, der darauf züchtet, den irischen Typ zu erhalten, der Wert auch auf Wesen, sowie die richtige Haltung und Aufzucht der Welpen legt. Also machte ich mich via Internet und Telefon auf die Suche, wälzte Bucher, studierte Ahnentafeln und..... landete bei Familie Max in Kamenz. Die halbe Weltreise von uns zu Maxens nahm ich hierfür gerne in Kauf.
Ich verband den Besuch bei Familie Max einfach mit dem Besuch der CACIB Schau in Erfurt, bei der ich die Gelegenheit nutzte, Elli in der Jugendklasse vorführte und ausserdem eines der seltenen Treffen mit den Kollegen arrangierte, die mir lieb und teuer sind.
Bei Maxens angekommen entschied ich mich für die kleinste, borstigste Hündin aus dem Wurf, die eigentlich gar nichts wuschelig, welpig niedliches an sich hatte, sondern eher aussah wie ein kleines Wildschwein.
Mit dem vorher erlesenen Wissen, dass Welpen mit solch eng anliegendem, borstigen Haar später die Hunde mit dem typischen, irischen Haarkleid werden, fiel es mir nicht schwer mich für die in diesem Moment optisch am wenigsten ansprechende kleine Hündin auszusuchen.
Dazu kam noch das tolle Temperament und das damals schon so selbstsichere, wirklich phantastische Wesen dieser kleinen Krabbe. Ihr tolle Farbe hatte Franzie übrigens damals auch schon.
So wurde der Vertrag geschlossen und Franzie wurde mein.
Die Wartezeit bis zur Welpenabgabe wurde zwar lang, es hat sich jedoch gelohnt zu warten. Ich übernahm mein Franzilein dann im September 2001 und war damit stolze Wheaten Besitzerin.

 


Unsere Franzie und ihre Entwicklung.

Franzie kam zu uns und vom ersten Tag an stand fest, dass dieses rotzfreche kleine Tierchen noch lange keine FRANZIE war. Das Franzie wollte hier erst verdient werden. Zunächst einmal kam hier ein Fratzi, Fratz, Möhrchen, alles, nur kein gesittetes, braves FRANZIE !
Unser Fratz zeigte sich hier, wie auch schon bei ihren Geschwistern selbstsicher, sehr temperamentvoll, lustig, immer zu Späßen bereit. Eben einfach fratzig....! Fratzi rangelte, spielte, tobte und raste ununterbrochen, mit jedem einzeln und auch mit allen zusammen durch ihre Jugendzeit. Oft habe ich die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen und an das bevorstehende Röntgen der Hüften nachgedacht. Hier bestätigte sich an gottseidank die Erfahrung, das eine gesunde Hüfte durch nichts kaputt zu machen ist.
Unser Fratzi war von Anfang an eine Bereicherung auf der ganzen Linie. Immer fröhlich, immer schalkhaft, immer gut gelaunt und irgendwie immer in der Lage alle anderen Hunde mit ihrer guten Laune zu animieren und anzustecken.
Franzie schaffte es und schafft es heute noch, sogar unsere ältesten Senioren zu einem kleinen, lustigen Haschmich Spiel zu animieren. Auch war es von Anfang an, bis zum heutigen Tage so, dass Franzie einen absoluten Freifahrtschein zu haben scheint. Franzie konnte und kann auch heute noch Verhaltensweisen an den Tag legen, die jedem anderen in unserem Rudel sofort eine deutliche Zurechtweisung einbringen würde. Franzie darf stehlen, die alten belästigen, darf die anderen anbrummen wenn diese an ihrem Leckerchen vorbei gehen. Sie darf den grossen auf den Rücken herumspringen, darf ihnen Stöckchen aus den Schnauzen stehlen und damit davon laufen und so weiter und so fort.
Das schönste aber ist, dass die grossen ihr Franzielein immer noch gegen " böse" Artgenossen beschützen und dabei ist es egal, ob Franzie vielleicht der Übeltäter war, der gerade zuvor dem Kollegen einen Lecker gestohlen hat und dieser nur seinen Lecker wieder haben möchte oder ob Franzie wirklich einmal zu Unrecht von einem Artgenossen schief angeschaut wurde. Franzie wird beschützt wie es sich für ein kleines, von allen geliebtes Rudelmitglied gehört.
Als es bei uns die ersten Russenwelpen nach Franzies Einzug gab, stellte sich heraus, dass der Fratz auch unsere hauseigene Marry Poppins war. Ein besseres Kindermädchen konnte es nicht geben ! Franzie beschäftigte die kleinen Russenwelpen bestens. Sie spielte mit ihnen, erzog sie absolut sicher und souverän und war für die kleinen Schwarzen einfach der Hit. Damals dachte ich noch, dass sie deshalb so gut mit den schwarzen Welpen harmonierte, weil sie ja selber noch sehr jung war und gleich und gleich gesellt sich ja bekanntlich gerne. Diese Annahme war jedoch ein Irrtum, denn auch heute noch, als erwachsenes Wheatenmädchen liebt sie es, wenn Welpen da sind diese zu erziehen und mit ihnen zu spielen.

fratzi ! Franzie unser Kindermädchen........ fratzi ! ..... hier 6 Monate alt fratzi ! .....und unermüdlich. fratzi ! .... im Babyeinsatz

Kurz und gut, Franzie ist wirklich das Beste was unserem Rudel passieren konnte. Wir alle lieben sie heiss und innig und sind dem kleinen, lustigen Kobold mittlerweile hoffnungslos verfallen. Wie war es nur, bevor der Fratz zu uns kam ? Es kann nur furchtbar langweilig gewesen sein !

Warum nun der Wunsch mit Franzie zu züchten ?

Man sollte doch meinen, das wir mit der engagierten Zucht unserer Schwarzen Terrier voll ausgelastet wären.
Das ist sicherlich auch richtig. Eigentlich sind wir mit der Zucht unserer Schwarzen vollauf ausgelastet. Und doch..... das Franzielein hat sich so prima entwickelt, sie hat so viele Vorzüge, die sie an ihren Nachwuchs weiter geben kann. Meiner Meinung nach gehört dieser Hund einfach in die Zucht. Wie kam der Wunsch auf ?
Franzie war natürlich von Anfang an mit auf den Ausstellungen, wenn ich mit den grossen, schwarzen Kollegen unterwegs war. Von klein auf zeigte sie sich hier einfach super. Sie ging schwanzwedelnd und ohne jede Scheu auf Mensch und Hund zu, war immer und zu jedem freundlich und strotzte nur so vor Selbstbewusstsein.
Gerade weil unser Fratzie sich so zeigte, fiel mir auf, dass dieses Verhalten leider nicht selbstverständlich bei den Wheaten ist. Allzu oft reagierten Rassekollegen auf Franzies freundliche Annährungsversuche ängstlich und etwas bedrängt, sogar aggressiv. Ängstliches Verhalten sehe ich leider auch immer wieder, wenn Wheaten im Ring präsentiert werden oder sogar einfach im Umgang mit fremden Menschen und Situationen. Das hat mich erschreckt, denn das ist nicht das Verhalten, das einen Irish Soft Coated Wheaten Terrier auszeichnet. Das ist rasseuntypisch !
Bei all den Eindrücken, die ich hier gewann, wurde mir erst so richtig bewusst, was für ein Goldstück unsere Franzie eigentlich ist und was für ein Glück wir mit ihr haben. Franzie hat wirklich ein tolles, optimales Wesen.
Das stand also schon sehr schnell fest.
Was damals noch nicht fest stand war, wie sich Franzie ansonsten entwickeln würde. Das ihr Borstenhaar volle 3 Jahre brauchen würde, bis es im vollen Wheatenglanz erstrahlen würde, das sagte uns ein erfahrener Wheatenzüchter schon bei einer unserer ersten Ausstellungen auf denen Franzie als Besucher war. " Mach Dir keine allzugrossen Hoffnungen in der Jugendklasse". Das sagte uns der Züchter von Franzies Vater damals. Er sagte aber auch . " Warte nur ab, der Fratz, der wird mal schön". Was soll ich sagen, er hatte wirklich Recht damit. Natürlich ist es nicht so, dass Franzie perfekt und fehlerfrei ist. Zum Beispiel ist sie für eine Hündin eigentlich etwas zu gross. Dennoch ist Franzie ein wirklich hübsches Mädchen geworden. Sie hat eine schöne Anatomie, ein prima Haarkleid mit sehr schöner Farbe, hat ein tolles Pigment, sehr schöne, gerade Zähne mit einem prima Scherengebiss und sie zeigt und bewegt sich prima im Ring. Immer interessiert, immer freundlich, immer den Schwanz und das Köpfchen aufmerksam hoch erhoben.
Diese ganzen Vorzüge machen Franzie für uns nicht nur unentbehrlich sondern wie ich denke, sie auch wichtig für die Wheaten Zucht.
Wir sind so überzeugt von unserem Fratz, das wir nun beschlossen haben, dass sie selber Mutter werden soll und sich nicht nur mit Pflegekindern begnügen muss. Wir hoffen, das Franzie ihren kleinen, vielleicht nicht unwichtigen Beitrag zur deutschen Wheatenzucht beitragen wird und das ihre Babys Franzies Vorzüge erben werden.

Da mir, wie ich schon erwähnte das Wesen sehr wichtig ist, suchten wir natürlich für Franzies ersten Wurf einen Vater, der hier ebenso sicher und liebenswert ist, wie sie selber. Noch dazu mussten wir natürlich auf Franzies Schwäche ( ihre Grösse ) achten. Dabei erhalten wollten wir natürlich ihre Vorzüge wie z.B. Farbe und Haarkleid. Gar nicht ganz so einfach hier das optimale Gegenstück zu finden.
Ich denke jedoch mit Sundance Prince ist uns dieses gelungen.
Prince ( Balou ) war eine Zufallsbekanntschaft, denn eines unserer Russenbabys sollte Balous Familie komplettieren. Natürlich war Balou mit von der Partie als Herrchen und Frauchen hier waren um sich die kleinen, schwarzen anzusehen.
Was soll ich sagen, Balou war DER perfekte Mann für Franzie. Selber aus einer Linie stammend, die bekannt war für Hunde die eher in die etwas kleinere Richtung gingen, war dieser Umstand schon einmal perfekt für Franzie. Was aber mindestens ebenso wichtig ist, ist das Wesen, das dem von Franzie sehr, sehr ähnlich ist. Auch Balou ist ein freundlicher, frecher Wheaten, wie man ihn sich vorstellt. Als optimale Beigabe hatte auch Balou das schöne, irische Haarkleid mit einer tollen Farbe.
Leider wurde Balou bis dahin noch nie ausgestellt, geschweige denn, das er eine Zuchtzulassung gehabt hätte.
Zu unserem Glück war Balous Familie aber direkt bereit alles nachzuholen und so bekam also im Januar diesen Jahres der 6 Jährige Balou seine Zuchtzulassung mit einer sehr schönen Beurteilung.
Wir sind überzeugt davon, dass die beiden ein echtes Dreamteam sind und prima zusammen passen. Mal ganz davon abgesehen lieben die beiden sich heiss und innig.
Wir rechnen jetzt täglich mit Franzies Läufigkeit und können es jetzt schon nicht mehr erwarten, bis es endlich so weit ist, das kleine, blonde Babys unsere Welpenstube unsicher machen.

Nun wisst ihr also alles über Franzie und wie alles begann.
Das soll nun auch für heute genug berichtet sein. Sicherlich werde ich bald wieder von Franzie berichten. Spätestens, wenn Franzies erste Babys anstehen. Bis dahin erst einmal tschüs, Franzie, die Russenbande und die Sälzers.

27.02.2002




Oktober 2005:
NUN SIND 3 JAHRE VERGANGEN !

Was wir uns bisher erhofft haben, hat sich bewahrheitet.
Unser Fratz ist nicht nur das perfekte Kindermädchen für fremde Welpen, sondern auch die Supermami für die eigene Nachzucht.
Nach nunmehr drei Würfen kann ich nur sagen, dass alles, was bisher in unserem Wheatenzuchtgeschehen passiert ist, unsere Erwartungen bei weitem übertroffen hat.
Nicht nur, dass Franzi eine perfekte Mama ist, sie ist offensichtlich auch eine hervorragende Vererberin.
Mit nun zwei verschiedenen Rüden verpaart hat sie gleichbleibend rein irische, wesensfeste und vor allem kerngesunde Nachzucht zur Welt gebracht.
Ich sagte es ja von Anfang an, unser Fratz ist spitze !!
Mehr über diese können Sie in den Berichten über die einzelnen Würfe nachlesen.

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© 2005 by Sylvia Sälzer. email: Sylvia.Saelzer@vom-Aralsee.de